Aktuelles!


Hilferuf- unser Canal Shelter muss schließen!

Liebe Leserinnen und Leser,

zum Jahresende trifft uns diese Nachricht mitten ins Herz und die richtigen Worte für diesen Beitrag zu finden, fällt uns sehr schwer.

Unser Canal Shelter muss schließen und die aktuell verbleibenden Hunde ausziehen.

Wir suchen daher ganz dringend PFLEGE- oder ENDSTELLEN

Unsere Notfallhunde sind:

- Igor

- Ligios

- Lina

- Boubou

- Hanna

- Enya

- Gabros

Alle Hunde sind sozial verträglich, tierärztlich durchgecheckt, kastriert, vollständig geimpft, gechippt und werden zudem (falls noch nicht bekannt) auf Katzenverträglichkeit getestet. Alle Hunde kennen und mögen Kinder, sind grundsätzlich Leinenführig und reisen mit Traces und EU-Heimtierausweis zu ihren Pflege- oder Endstellen.

Die Gründe der Tierheimschließung möchten wir wie alles andere auch offen darlegen. Unsere Volontärin Antola, die sich jahrelang nahezu alleine um das Tierheim tagtäglich kümmert fällt bald aus persönlichen und finanziellen Gründen aus. Die freiwillige Arbeit vor Ort ist eine körperlich und geistig sehr belastende Tätigkeit, die mit viel Herzblut, Schweiss und oft auch Tränen geleistet wird. All diese Arbeiten finden in der Freizeit ohne Bezahlung statt. Unsere Volontärinnen finanzieren viele grundsätzlichen Dinge wie tierärztliche Behandlungen, Futter, Spielzeug, Decken etc. aus ihren eigenen Taschen.

Ein weiterer, sehr belastender Grund ist die Errichtung einer Mülldeponie direkt neben dem Canal Shelter im Sommer diesen Jahres.

Dieses hat enorme Auswirkungen auf die Gesundheit der Hunde und auch der Volontärinnen. Zudem steigt die Zahl der Ungeziefer (Ratten, Mücken) seither unerschrocken in die Höhe und bedroht zusätzlich die Gesundheit unserer im Tierheim lebenden Hunde. Getrennt wird die Mülldeponie nur durch einen Hang von unserem Tierheim. In der kürze der Zeit wuchsen die Müllberge jedoch ins Unermessliche und Teile dessen fallen den Hang hinunter zu unserem Tierheim (siehe Bilder).

Eine Lösungsfindung mit der zuständigen Gemeinde ist nicht möglich.

Somit haben wir alle zum Schutze der Menschen und der Hunde entschieden, schweren Herzens unseren Canal Shelter als Zufluchtsort für hilfsbedürftige Hunde zu schließen.

Wir sind emotional sehr getroffen und erhoffen uns eine Lösung für die Hunde, sie sich aktuell noch im Canal Shelter befinden. Für jede Hilfe sind wir sehr dankbar!

Neben dem Angebot von Pflege- und Endstellen helfen uns auch Geldspenden damit wir Hunde in bezahlte Hundepensionen unterbringen können und die Hunde von dort aus ihr Zuhause finden dürfen.

Mit dem Verwendungszweck „Canal Shelter“ könnt ihr euren Beitrag hier her senden:

Kontoinhaber: Hunde aus Griechenland suchen ein Zuhause e.V.

IBAN: DE55354611068524703018

BIC: GENODED1NRH

Volksbank Niederrhein eG

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PayPal:

hundeausgriechenland@web.de

In den folgenden Bildern stellen wir euch noch mal unsere Notfallhunde vor und geben euch einen Einblick in die aktuelle Situation der Mülldeponie.

Wir danken euch von Herzen für jegliche Art der Unterstützung!


Ein Reisebericht von Hannah und Felix

Reisebericht Korinth/Loutraki Hannah & Felix

Mein Mann Felix und ich unterstützen den Verein „Hunde aus Griechenland suchen ein Zuhause“ seit ca. einem Jahr als Pflegestelle in Deutschland. Bereits im vergangenen Jahr habe ich das erste Mal vor Ort in Griechenland aktiv unterstützt. Ein Jahr und fünf Pflegehunde später habe ich mit Felix die Reise erneut angetreten und freue mich nun davon berichten zu können.

Als Unterstützer/in in dem Verein ist man Teil einer „Familie“, die durch die Leidenschaft für Hunde verbunden ist. Die Gastfreundlichkeit der Volontäre vor Ort ist nicht in Worten zu beschreiben. Wir haben uns von der ersten Sekunde an willkommen gefühlt und sind beeindruckt von dem Engagement, welches die Volontäre Tag für Tag für die Hunde aufbringen.

In den Tagen vor Ort haben wir geholfen, Zwinger und Auslaufbereiche zu reinigen, Futter- und Wassernäpfe aufzufüllen, Zäune zu reparieren, Spaziergänge mit Hunden zu machen, Termine beim Tierarzt wahrzunehmen und den Hunden ganz viel Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken. An einem Tag ist es uns sogar passiert, dass eine abgemagerte, nicht kastrierte und nicht gechipte Hündin auf der Straße vor uns stand. Was dann? Natürlich stoppten wir das Auto und sofort lief die Hündin auf uns zu. In ihren Augen konnte man förmlich die Erleichterung sehen, dass sich endlich jemand für sie interessierte. Ein Mann hielt währenddessen mit seinem Auto an und fragte, ob unser Auto kaputt sei. Als wir dies verneinten und auf den Hund verwiesen, fuhr er weiter. Wir hatten großes Glück, dass wir nach Rücksprache die Hündin zum Tierarzt bringen konnten und sie nicht zurücklassen mussten. Mit diesem Ereignis wurde uns bewusst, wie wenig Verständnis die Menschen vor Ort für das Problem mit den Streunern haben und wie schrecklich es sein muss für die Volontäre, immer wieder mit solchen Situationen konfrontiert zu werden. Kaum vorstellbar wäre es für uns gewesen, die Hündin zurückzulassen. Wir hatten also großes Glück - danke Myrto, dass du Nika (so heißt die wunderschöne Hündin nun) einen Platz im Despina Shelter gegeben hast. Bald ist sie bereit für die Ausreise und wird auf der Website zu finden sein.

Während unserer Zeit vor Ort haben wir bei einer Dame gewohnt, die als Pflegestelle mehr als ein Dutzend Hunde zuhause beherbergt. Es war sehr schön das Rudel miterleben zu dürfen. Eine Hündin von ihr namens Felicia wurde nur wenige Tage vor unserer Anreise durch eine Volontärin gesichert und zeigte sich zunächst sehr zurückhaltend und unterwürfig. Vier Tage wurde Felicia in einem separaten Auslauf bei der Dame gehalten. Wir haben sie Tag für Tag im Auslauf besucht, sie mit den Hunden aus dem Rudel vergesellschaftet und somit ihr Vertrauen in Menschen und Hunde gestärkt. Noch vor unserer Abreise konnten wir sie bereits voll in das Rudel integrieren und aus dem Auslauf holen - bei dem Gedanken an die Zusammenführung bekomme ich jetzt noch Gänsehaut. Alle waren etwas angespannt, aber durch ihre so ruhige und zurückhaltende Art, wurde sie sehr schnell von allen anderen Hunden akzeptiert. Auch die Skepsis gegenüber Menschen legte Felicia mit jedem Tag mehr ab. Sie ist eine so tolle Hündin, bald wird sie auf der Website nach einer Familie suchen und wir drücken die Daumen, dass es schnell mit der Ausreise klappt.

Wenn die Hunde keinen Platz in einer privaten Pflegestelle finden, werden sie im Despina oder Canal Shelter untergebracht. Auch dort werden sie von den Volontärinnen liebevoll umsorgt, jedoch unter ganz anderen Umständen. Betritt man das Shelter, wird man von allen Seiten aus den Zwingern angebellt. Alle Hunde sind aufgeregt und möchten zu den Fütterungs- und Auslaufzeiten die Zwinger verlassen. Unsere Hauptaufgabe als „Besucher“ bestand darin, mit den Hunden zu spielen und ihnen Aufmerksamkeit zu schenken. Bei einer solchen Anzahl an Hunden leichter gesagt als getan.

Feline, Terry, Ace, Stefanos, Tanja, Adam, Watson, Honey, Babylon, Grizette, Lilika, Dean…. Wir könnten jeden einzelnen Hund aufzählen, der uns an den Tagen so wahnsinnig bewegt hat und für den wir uns ein Zuhause wünschen. So schön die Zeit mit den Hunden auch ist, so traurig macht es einen dann auch, wenn man am Ende der Reise die Koffer packt und sie zurücklässt. Aber eines haben wir jedem einzelnen Hund versprochen: Wir geben in Deutschland alles, um für sie ein artgerechtes und liebevolles Zuhause zu finden.

Unser nächster Pflegehund Smiley reist in Kürze zu uns - wir freuen uns schon sehr. Egal ob als Pflege- oder Endstelle, gemeinsam können wir den Hunden helfen und ihnen ein Zuhause schenken.

Mithilfe der folgenden Bilder wollen wir euch einen Eindruck von der Zeit vor Ort geben und zugleich einige Hunde zeigen, die noch ein Zuhause suchen.

Viele Grüße
Hannah & Felix


UPDATE ZUM FEUER IN LOUTRAKI- EHRLICHE WORTE UNSERER VOLONTÄRINNEN

Liebe Adoptanten, Freunde, Volontärinnen aus Deutschland,

Nachdem die Waldbrände nun vorüber sind, zumindest bei uns, und wir beginnen, unsere neuen Rettungseinsätze und das ganz neue Kapitel, das wir in unserem Leben aufgeschlagen haben, zu organisieren, möchten wir uns ganz herzlich für alles bedanken, was ihr getan habt um uns zu unterstützen.

Das Team Hunde aus Griechenland, unsere tollen Frauen aus Deutschland, haben in einem so kritischen Moment, als wir nicht einmal schreiben oder mit anderen Menschen kommunizieren konnten, sofort Hilfe angeboten. Als wir losrannten, um unsere Pflegestellen, Unterkünfte/-Häuser zu evakuieren und angekettete und misshandelte Hunde zu retten von Hirten und Menschen, die in der Gegend der Hügel über uns lebten.

Die Situation war verrückt und chaotisch und wir waren so erleichtert, eure Spenden zu erhalten, da wir in diesen Fällen niemanden zurücklassen und misshandelte Hunde natürlich nicht zurückgeben können.

Dadurch werden unsere Rettungsaktionen immer umfangreicher und die Tierarztkosten enorm.

Der Ort, an dem es brannte, war der Ort, an dem viele eurer adoptierten Tiere herkamen. Paxton, Paula, Pistol und alle 9 Brüder und Schwestern, Nefeli, Ygritte, Lupin, Lionel und Lacan, Asia, Ilvy, Ildico und alle Geschwister und so viele weitere Hunde aus dieser Zone.

Darüber hinaus wurden fast alle unsere Rettungskräfte hier aufgenommen, auch diejenigen aus Athen und anderen Orten, wie Molly, Destiny, Lila, Odi, Gizmo, Natalie und Alex und alle unsere Kokonia, da wir unsere Sommerhäuser und unsere Mini-Unterkünfte haben und dies ist der Ort, an dem vor 10 Jahren alles begann.

Dies ist der Ort, an dem wir begannen, die Bedeutung der Freiwilligenarbeit zu verstehen, wo einige von uns ihre eigenen Hunde adoptierten und wo sich unser gesamtes Leben und unsere Perspektiven veränderten.

Daher war es verheerend, diesen Ort brennen zu sehen.

Uns fehlen die Worte, um die Wärme auszudrücken, die wir zu diesem

Zeitpunkte empfanden, als wir eure Kommentare und Nachrichten sahen.

Team Hunde aus Griechenland, Adoptanten und Freunde, ihr seid unsere große Rettungsfamilie!

Liebe und Respekt für alle,

Team Make it Pawsible


!LOUTRAKI BRENNT!

Liebe Community,

unser schlimmster Alptraum wird zur Realität und das Areal rund um unsere Hauptanlaufstelle in Loutraki, wo über 90% unserer Hunde aus der Vermittlung leben, brennt unkontrolliert.

Die Lage ist seit Stunden dramatisch und extrem angespannt.

Wir haben lange versucht ruhig und optimistisch zu bleiben, aber nach Stunden der Angst um unsere Volontärinnen vor Ort, allen Hunden und ebenso allen, die von dieser Naturkatastrophe betroffen sind, schwinden bei uns die Kräfte und Nerven.

Wir teilen oft gute Neuigkeiten mit euch, nun trifft uns leider die harte Realität in der wir eure HILFE benötigen.

Private Pflegestellen wurden bereits evakuiert und die dort lebenden Hunde in Sicherheit gebracht. Besonders trifft es aktuell unsere beiden Volontärinnen Maria und Ioanna, die ihr Haus für die Hunde und Katzen zur Verfügung stellen, die sonst nirgends Platz fanden. Sie mussten alles zurücklassen, voll gepackt waren die beiden Autos nur mit den Tieren. Sie flüchteten Richtung Meer, in der Hoffnung dort sicher zu sein.

Ihr Zuhause? Wahrscheinlich bereits verbrannt.

Als würden sie nicht genug opfern, helfen sie auf ihrem tragischen Weg ins Ungewisse noch den Hunden, die zuvor im Stich gelassen worden sind.

Da unser Team vor Ort aus absoluten Herzensmenschen besteht, wurde sofort Hilfe angeboten und ein Teil der Hunde auf Pflegestellen aufgeteilt, die sich (noch) in Sicherheit befinden. Unsere beiden Volontärinnen bleiben wohl erstmal über Nacht mit ihren Autos und den verbleibenden Hunden am Strand und hoffen das Beste.

Unsere beiden Tierheime in Loutraki sind aktuell noch nicht in Gefahr. Dreht sich der Wind wieder, müssen wir auch diese evakuieren.

Das Feuer ist noch immer außer Kontrolle und vor Ort herrscht weiterhin Angst und die Ungewissheit alles zu verlieren.

Nie zuvor waren wir solch einer Katastrophe ausgesetzt und auch nie zuvor waren wir derart auf Hilfe angewiesen. Das Ausmaß der Katastrophe ist noch nicht abzusehen aber Fakt ist, wir brauchen Hilfe um vor Ort mit finanziellen Mitteln unterstützen zu können.

Wir halten euch auf dem laufenden und beten, dass niemand bei diesem Unglück verletzt wird!

Bitte sendet euren Betrag hier her:

Kontoinhaber: Hunde aus Griechenland suchen ein Zuhause e.V.

IBAN: DE55354611068524703018

BIC: GENODED1NRH

Volksbank Niederrhein eG

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Wir danken jedem einzelnen für die Unterstützung, die wir nun mehr denn je benötigen!


Mourgos benötigt finanzielle Unterstützung!

Notfall Mourgos benötigt Hilfe!

Mourgos, ein sehr beliebter und höflicher Streuner lebt schon seit vielen Jahren ohne festes Zuhause in der Gegend von Loutraki und wird dort von den Anwohnern gut versorgt.

Mourgos wurde vor wenigen Tagen von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt. Die Besitzer eines Cafés nahe dem Unfallort schnellten Mourgos sofort zur Hilfe und brachten ihn in die Tierklink. Mourgos brach sich bei dem Aufprall sowohl das linke Vorder- also auch das Hinterbein.

Beide Frakturen wurden in einer Notfall-OP mit einer speziellen Metallplatte fixiert, sodass Mourgos das Laufen nach kürzester Zeit wieder ermöglicht wird.

Mourgos darf sich nun bei den Besitzern des Cafés von seinem Unfall erholen.

Seine aktuellen Operationskosten belaufen sich auf 800€. Wir freuen uns deshalb über jede finanzielle Unterstützung!

Euren Wunschbetrag mit dem Betreff „Mourgos“ könnt ihr hier her senden:

Kontoinhaber: Hunde aus Griechenland suchen ein Zuhause e.V.

IBAN: DE55354611068524703018

BIC: GENODED1NRH

Volksbank Niederrhein eG

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(Freunde und Familie anklicken)

 

 

Vielen Dank!


KASTRATIONSPROJEKT IN LOUTRAKI

Liebe Leser,

das wichtigste Argument und die effektivste Hilfe im Tierschutz sind die Kastrationen. Sie vermeiden mehr Leid und hat in unserer Arbeit einen enorm hohen Stellenwert.

Aktuell erhielten wir den Hilferuf von einer unserer Pflegestellen, die sich um 17! Hunde vor ihrer Haustür kümmert- Tag für Tag, alleine und ohne finanzielle bisherige Unterstützung.

Alle 17 Hunde sind nun in einem Alter, in der das Thema Kastration sehr wichtig ist.

Insgesamt sind es 10 Rüden und 7 Hündinnen. Die örtliche Tierärztin kann aufgrund der Tierschutzarbeit einen reduzierten Preis für die Kastrationen anbieten:

120€ für eine Hündin, 70€ für einen Rüden.

Von der örtlichen Gemeinde bekommen wir keine Unterstützung.

Wir bemühen uns, diesen Betrag finanzieren zu können, jedoch kommen wir da bei insgesamt 1.540€ nur für die Kastrationen an unserer finanziellen Grenze. Denn neben der Kastration werden unsere Hunde auf Mittelmeerkrankheiten getestet, bekommen Spot-Ons, erhalten die Grundimmunisierung aller Impfungen und werden gechippt.

Für jeden Euro mit dem ihr uns (erneut) unterstützt, sind wir sehr dankbar und können weiteres, hilfloses Elend zumindest in dieser Ecke verhindern.

Ob eine einmalige Spende oder auch Patenschaften sind für uns und die Volontärinnen vor Ort eine riesige Unterstützung!

Euren Wunschbetrag mit dem Betreff „Kastration“ könnt ihr hier her senden:

Kontoinhaber: Hunde aus Griechenland suchen ein Zuhause e.V.

IBAN: DE55354611068524703018

BIC: GENODED1NRH

Volksbank Niederrhein eG

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hundeausgriechenland@web.de

(Freunde und Familie anklicken)

Vielen Dank für eure Hilfe!